Watsu-Therapie

Entspannung im Wasser

Die Watsu-Therapie ist eine einzigartige Form der Wassertherapie, die nicht mit Aqua Balancing und Hydrojet-Massage verglichen werden kann. Sie wurde in den 1980er Jahren des letzten Jahrhunderts von Harold Dull entwickelt und kombiniert die Prinzipien der traditionellen japanischen Massagetechnik Shiatsu (die durch Fingerdruck, Dehnungen und sanfte Bewegungen den Energiefluss im Körper fördert) mit den heilenden Eigenschaften des warmen Wassers. Der Name Watsu setzt sich aus dem Englischen „Water“ für Wasser und „Shiatsu“.

Was ist die Watsu-Therapie?

Wie bereits oben erwähnt, ist die Watsu-Therapie eine Wassertherapie. Sie wird von speziell ausgebildeten Therapeuten durchgeführt, die nicht nur über Kenntnisse in Shiatsu, sondern auch über ein Verständnis für die physikalischen Eigenschaften des Wassers verfügen. Während der Therapie liegt der Patient im warmen Wasser eines Pools, der Körper genießt hierbei ein Gefühl von Schwerelosigkeit. Dies ermöglicht es dem Therapeuten, den Patienten leicht zu bewegen und seine Bewegungen zu unterstützen. Die ausgeführten Bewegungen sind darauf ausgelegt, die Muskeln zu entspannen, die Gelenke zu mobilisieren und die Durchblutung zu verbessern. Durch die Kombination von Shiatsu-Techniken, die normalerweise auf einer Matte oder einem festen Untergrund durchgeführt werden, mit den einzigartigen Eigenschaften des Wassers entsteht eine ganzheitliche therapeutische Erfahrung.

Welche positiven Wirkungen bietet die Watsu-Therapie?

Die Watsu-Therapie bietet eine Vielzahl von Vorteilen: Sie entspannt Körper und Geist, lindert Schmerzen, verbessert die Beweglichkeit und fördert das allgemeine Wohlbefinden. Da sie die heilenden Eigenschaften des Wassers mit der tiefen Entspannung und den rehabilitativen Vorteilen der Shiatsu-Massage kombiniert, wird sie oft nach Verletzungen, Operationen oder bei chronischen Erkrankungen eingesetzt.