Dynamisch und kraftvoll: das Ashtanga Yoga

Was Sie über den anspruchsvollen Yogastil wissen müssen

Es ist einer der beliebtesten, aber auch schwierigsten Yogastile: das Ashtanga Yoga. Disziplin und Geduld sind die Erfolgszutaten, um die von Sri K. Pattabhi Jois entwickelte Yogapraxis zu erlernen. Der indische Yogalehrer beschrieb den anspruchsvollen Yogastil 1960 erstmals in seinem Buch „Yoga Mala“. Schnell fand das Ashtanga Yoga prominente Anhängerinnen und Anhänger und verbreitete sich über die ganze Welt.

Was ist Ashtanga Yoga?

Ashtanga Yoga ist eine kraftvolle und dynamische Yogapraxis, die auf einer festgelegten Abfolge von Körperhaltungen, sogenannten Asanas, beruht. Das Besondere dieses Yogastils ist, dass die Haltungen jedes Mal in genau derselben Reihenfolge durchgeführt und mit einer spezifischen Atemtechnik verbunden werden. Diese klare Strukturierung trägt dazu bei, während der Yogapraxis in einen meditativen Fluss zu gelangen. Nichtsdestotrotz ist Ashtanga Yoga sehr fordernd: Die anspruchsvollen Übungen weisen ein hohes Tempo auf, beinhalten viele Sprünge und bringen so selbst erfahrene Yogis ins Schwitzen. Dafür kräftigen und formen sie den Körper schnell. Die traditionelle Ashtanga-Praxis besteht aus sechs festen Serien mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Erst, wenn die übende Person eine Serie erfolgreich praktiziert hat, kann sie zur nächsten Serie fortschreiten. Dies kann mitunter Monate bis Jahre in Anspruch nehmen.

Welche positiven Effekte auf Körper und Geist hat Ashtanga Yoga?

Ashtanga Yoga wirkt auf mehreren Ebenen positiv auf das körperliche und seelische Wohlbefinden. Es fördert nicht nur die Muskelkraft, sondern auch die Flexibilität, die Ausdauer und das Gleichgewicht. Weiters hilft es dabei, das Nervensystem zu beruhigen, Stress abzubauen und den Blutdruck zu senken. Durch die intensive Vertiefung in die Yogapraxis wird zudem ein Zustand innerer Ruhe und Ausgeglichenheit sowie mentaler Klarheit erreicht.