Mit der viszeralen Massage zu mehr Wohlbefinden

Körperliches Gleichgewicht beginnt bei den inneren Organen

Sie ist der beste Beweis dafür, dass unsere Organe eng mit unserem ganzheitlichen Wohlbefinden verbunden sind: die viszerale Massage, nach ihrem Erfinder häufig auch viszerale Manipulation nach Barral genannt. Erfahren Sie mehr über diese einzigartige Massagetechnik, der der französische Osteopath und Physiotherapeut Jean-Pierre Barral mehr als 30 Jahre seines Lebens gewidmet hat.

Was ist die viszerale Massage?

Die viszerale Massage basiert auf der Annahme, dass das Muskel-Skelett-System sowie das kraniosakrale, emotionale, endokrine und neuronale System eine einzige große Einheit bilden. Sie geht davon aus, dass Funktionsstörungen in einem Bereich unweigerlich Beschwerden in anderen Bereichen des Körpers auslösen. Genau hier kommt die viszerale Massage ins Spiel. Bei dieser Art der Massage handelt es sich um eine Technik der manuellen Therapie, die die Organe und in der Folge über das Nervensystem auch die Muskeln, Gelenke und Bänder, die die Organe stabilisieren, behandelt. Der Körper ist ein einzigartiges System mit einer angeborenen Intelligenz und einem ausgezeichneten Gedächtnis. Jean-Pierre Barral pflegt zu sagen: „Wir wissen so wenig, nur die Gewebe wissen.“ Damit unterstreicht er die Tatsache, dass unsere Geschichte in unseren Geweben gespeichert ist und dass wir, wenn wir den Lauf unserer Geschichte ändern möchten, bei unseren Geweben anfangen müssen. Barral spricht aus jahrzehntelanger Erfahrung.

Wie läuft eine viszerale Massage ab?

Die viszerale Massage besteht aus einer Serie von Abtastungen und Bewegungen des Bauchbereichs im Wechsel mit Druckimpulsen, um die Geschmeidigkeit und die optimale Funktion der inneren Organe wiederherzustellen. Zunächst wird der Bauchbereich abgetastet und so die kritischen Punkte ausfindig gemacht. Diese werden dann mit leichtem Druck behandelt, um die Spannungen zu lösen. Druckimpulse und Massage wechseln sich ab, um die Beweglichkeit der Organe wieder auf ein normales Level zu bringen. Eine Behandlungseinheit der viszeralen Massage dauert überlicherweise 35 bis 40 Minuten. Meist sind mehrere Sitzungen notwendig, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen.

Bei welchen Beschwerden ist eine viszerale Massage angeraten?

Die viszerale Massage empfiehlt sich besonders bei Reizdarmsyndrom, Funktionsstörungen des Beckenbodens, Gelenkschmerzen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Verstopfung und Blähungen, Hüftbeschwerden, Ängsten und Depressionen sowie bei vielen anderen Beschwerden, die in Zusammenhang mit der viszeralen Beweglichkeit stehen. Bitte konsultieren Sie eine Expertin oder einen Experten, bevor Sie sich einer viszeralen Massage unterziehen.

Welches sind die positiven Effekte der viszeralen Massage?

Die viszerale Massage trägt dazu bei, die Beweglichkeit der Organe wiederherzustellen, sie verringert chronische Muskel- und Gelenkschmerzen, fördert die Verdauung, lindert das Gefühl des Aufgebläht-Seins und vieles mehr. Schon nach den ersten Sitzungen stellt sich eine Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens ein.