Thalassotherapie:
die heilende Kraft des Meers

Mehr Wohlbefinden durch natürliche Meeresressourcen

Die Thalassotherapie ist eine medizinische Behandlungsmethode, die sich der natürlichen Ressourcen des Meers bedient. Ihre Geschichte reicht bis ins antike Griechenland zurück, wo die Menschen die heilenden Kräfte des Meers bereits kannten und anwendeten. So empfahl der berühmte Arzt Hippokrates schon im Altertum Meerwasserbäder zur Behandlung verschiedenster Beschwerden. Auch der Name der Thalassotherapie stammt aus dem Altgriechischen: Der Begriff setzt sich aus den beiden Wörtern „thalassa“, was „Meer“ bedeutet, und „therapeia“, was für „Behandlung“ steht, zusammen. Im 18. und 19. Jahrhundert verbreitete sich das Wissen um die Thalassotherapie durch die Arbeit des englischen Arztes Richard Russell in ganz Europa.

Wann ist die Thalassotherapie empfohlen und wie wirkt sie?

Die Thalassotherapie wirkt unterstützend bei einer Reihe verschiedener Beschwerden, darunter Atemwegserkrankungen, Rheuma und chronische Hautkrankheiten, aber auch bei Stress und Erschöpfung. Sie fördert die Durchblutung und Entgiftung des Körpers, lindert Muskel- und Gelenkschmerzen, verbessert die Hautgesundheit und stärkt das Immunsystem. Zudem reduziert sie Stress und Angstzustände und führt zu ganzheitlicher Entspannung. Daneben tragen die mineralreichen Eigenschaften des Meerwassers zur Regeneration von Geweben und zu einer verbesserten Wundheilung bei. Damit ist die Thalassotherapie eine wirksame, ergänzende Therapieform, um das allgemeine Wohlbefinden zu erhöhen und Gesundheitsprobleme zu lindern.