Babymassage:
sanfte Berührung, starke Bindung

Das physische und emotionale Wohlbefinden des Babys fördern

Die Babymassage ist nicht etwa eine neumodische Erfindung, sondern hat ihre Wurzeln in den alten Kulturen Afrikas, Indiens und weiteren Teilen Asiens. Insbesondere im indischen Ayurveda stellt sie seit jeher einen festen Bestandteil der täglichen Säuglingspflege dar und wird über Generationen hinweg weitergegeben. Weltweite Bekanntheit erlangte die Massageform im 20. Jahrhundert durch Menschen wie die Kinderkrankenschwester Vimala McClure, die die Praxis in einem Waisenhaus in Indien erlebt hatte und sie in der Folge in den USA verbreitete.

Was ist eine Babymassage?

Die Babymassage, ihres Zeichens die kleinere und noch sanftere Schwester der Kindermassage, ist eine liebevolle und verbindende Massagepraxis, die speziell für Säuglinge entwickelt wurde. Sie basiert auf den Prinzipien von Berührung und Bindung und findet in einem warmen, ruhigen und entspannten Umfeld statt. Durch leichte Streich-, Knet- und Kreisbewegungen mit den Händen über die Haut des Babys werden das körperliche Wachstum und die emotionale Entwicklung gefördert. Abschließend nehmen die Eltern den Säugling in die Arme oder kuscheln mit ihm, um ihm ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln.

Welche positiven Effekte hat die Babymassage?

Die Babymassage vertieft die Bindung zwischen Eltern und Kind und fördert die nonverbale Kommunikation zwischen ihnen. Sie hilft, das Baby zu beruhigen und Stresshormone abzubauen. Zudem stärkt sie das emotionale Gleichgewicht des Säuglings. So vermitteln regelmäßige Massagen dem Baby ein tiefes Gefühl von Vertrauen und Sicherheit. Förderlich für das allgemeine Wohlbefinden sind auch die zahlreichen positiven Effekte auf den Körper: Die Durchblutung und der Lymphfluss werden angeregt, das Immunsystem wird gestärkt und der Schlaf des Babys verbessert. Die sanften Berührungen und Bewegungen fördern weiters die Muskelentwicklung sowie das Körperbewusstsein und lindern Bauchschmerzen, Koliken und Blähungen.