Stangerbad

Wie sie wirkt und wann sie hilft

Das Stangerbad ist eine spezifische Form der Elektrotherapie, die häufig zur Schmerzlinderung und Muskelrehabilitation eingesetzt wird. Es wurde erstmals im 19. Jahrhundert vom österreichischen Arzt Dr. Friedrich Stanger entwickelt und wird heute oft und gerne bei chronischen Schmerzzuständen sowie zur Verbesserung der Muskelkraft und -funktion eingesetzt. Darüber hinaus kann das Stangerbad auch in Kombination mit anderen Therapien – wie Akupressur oder Massagen – eingesetzt werden, um die Genesung nach Verletzungen und die Rehabilitation nach Operationen zu beschleunigen.

Was ist das Stangerbad?

Das Stangerbad ist eine spezielle Form der Elektrotherapie, die häufig von Physiotherapeuten oder medizinischen Einrichtungen angeboten wird. Dabei sitzt die Patientin bzw. der Patient in einer mit Wasser gefüllten Wanne, durch die Gleichstrom fließt. Der elektrische Strom erzeugt im Wasser ein elektrisches Feld, das auf den Körper des Patienten wirkt. Durch die Anordnung der Elektroden und die präzise Steuerung des Stroms können sowohl der gesamte Körper als auch spezifische Körperbereiche gezielt durchströmt werden. Die Intensität des Stroms wird dabei so eingestellt, dass der Patient lediglich ein leichtes Kribbeln verspürt.

Welche positiven Effekte bietet das Stangerbad?

Das Stangerbad wird häufig zur Schmerzlinderung eingesetzt, insbesondere bei chronischen Schmerzen und Muskelverspannungen. Durch den elektrischen Strom können Muskelstimulation und -entspannung erreicht werden, was zu einer verbesserten Beweglichkeit und einem Abbau von Schwellungen führt. Es ist auch äußerst effektiv in der Rehabilitationsphase nach Verletzungen und Operationen, da der Strom die Durchblutung fördert, die Regeneration der Muskeln unterstützt und den Heilungsprozess beschleunigt.